Reine Elektroautos werden ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben und haben keinerlei „Range Extender“, wie zusätzliche Verbrennungsmotoren zur Erhöhung der Reichweite im Fachjargon genannt werden. Die Energie für den Motor wird meistens durch Akkus geliefert, also wiederaufladbare Batterien oder aber über Brennstoffzellen.

Batteriebetriebene Elektroautos

Batteriebetriebene Elektroautos müssen zum Aufladen ihrer Akkus in der Regel an die Steckdose, wobei die haushaltsübliche Steckdose mit 220 Volt für eine schnelle Aufladung normalerweise nicht geeignet ist. Besser geeignet sind öffentliche Schnelladestationen oder sofern möglich die Installation einer sogenannten „Wallbox“ für zuhause. Aber auch mit diesen Techniken dauert das komplette Aufladen der Akkus immer noch sehr lange, so dass Langstreckenfahrten sehr zeitaufwändig werden können. Hierbei offenbart sich ein im Moment noch großer Nachteil dieser Fahrzeuge, nämlich ihre geringe Reichweite. Moderne Dieselautos schaffen eine Strecke von 1.000 Kilometern bei sparsamer Fahrweise durchaus mit einer Tankfüllung. Dies ist mit den derzeit verfügbaren Akkus nicht zu schaffen, selbst die Elektroautos mit den leistungsfähigsten Batterien müssen bei einer solchen Entfernung mindestens zweimal an die Steckdose. Bei den durchschnittlichen Modellen muss man sogar vier bis fünf Zwangsstopps einkalkulieren. Dabei hängt der Energieverbrauch nicht nur von der gefahrenen Geschwindigkeit ab, sondern auch von der Nutzung anderer Verbraucher wie Heizung, Radio etc.

Brennstoffzellenautos

Brennstoffzellenautos beziehen ihre Energie aus Wasserstoff oder Methanol, das in einem Tank im Auto mitgeführt wird. Der Vorteil gegenüber den batteriebetriebenen Autos ist die etwas größere Reichweite und das geringere Gewicht, da keine schweren Batterien mitgeführt werden müssen. Allerdings sind Brennstoffzellen noch sehr teuer und es gibt kein ausreichendes Netz an Tankstellen. Da auch bei diesen Fahrzeugen Reichweiten von mehr als 500 Kilometern derzeit nicht möglich sind, sind Langstreckenfahrten in der Praxis sehr schwierig. Aktuell gibt es aber auch nur sehr wenige Brennstoffzellenautos, die als Serienfahrzeuge im Handel zu kaufen sind.

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