Am 18. Mai 2016 hat das Bundeskabinett beschlossen, den Verkauf von Elektroautos durch eine Förderprämie anzukurbeln. Nachfolgend findet Ihr Infos darüber, was alles zu tun und zu beachten ist, wenn Ihr in den Genuss dieser Prämie kommen wollt.

Welche Fahrzeuge werden gefördert?

Nach dem Willen des Gesetzgebers wird der Kauf folgender Fahrzeuge gefördert:

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge
  • Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In-Hybride)
  • Fahrzeuge, die keine oder weniger als 50 g CO2 pro Kilometer emittieren

Somit fallen alle Vollhybride durchs Raster und erhalten keine Förderung.

Weiterhin muss das Fahrzeug zu den Klassen M1 (Personenbeförderung mit mindestens vier Rädern und maximal acht Sitzplätzen) oder N1 (Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 Tonnen) gehören. Für Fahrzeuge der Klasse N2 ist eine Förderung möglich, wenn sie mit Führerscheinklasse B gefahren werden dürfen.

Außerdem muss es sich um einen Neuwagen mit einem Netto-Listenpreis von höchstens 60.00,- € handeln, dessen Erstzulassung in Deutschland erfolgt. Anschließend muss das Fahrzeug mindestens sechs Monate auf den Antragsteller in Deutschland zugelassen sein.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Prämie unterscheidet sich je nach Antriebskonzept. Für reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge erhält man bis Ende 2017 4.000,- €, für Plug-In-Hybride 3.000,- €. Ab 2018 verringert sich die Förderung auf 3.000,- bzw. 2.000,- €.

Von den genannten Beträgen tragen der Staat und die Hersteller jeweils die Hälfte.

Wie erhalte ich die Förderung?

Den Anteil des Autoherstellers an der Förderung erhält man als Nachlass auf den Netto-Listenpreis des Fahrzeugs. Dieser muss auf der Bestellung bzw. dem Kaufvertrag separat ausgewiesen sein.

Bei der Antragstellung für den staatlichen Anteil handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren. In der 1. Stufe (Antrag) muss man auf dem Online Portal des BAFA den Kauf- oder Leasingvertrag bzw. die rechtskräftige Bestellung hochladen und einen elektronischen Antrag stellen. Dieser wird geprüft und anschließend erhält man im positiven Fall den Zuwendungsbescheid.

Nach Erhalt und Zulassung des Fahrzeugs müssen in der 2. Stufe die Rechnung und die Zulassungsbescheinigungen (Teil I und Teil II) auf dem Portal hochgeladen werden (Verwendungsnachweis). Die Unterlagen werden geprüft und man erhält den Anteil des Staates an der Förderung ausgezahlt.

Beachten muss man, dass zwischen dem Zugang des Zuwendungsbescheids und der Zulassung des Autos maximal neun Monate vergehen dürfen und maximal zehn Monate bis zum Eingang des Verwendungsnachweises (2. Stufe) beim BAFA.

Alle Unterlagen und Infos findet Ihr auf den Webseiten des BAFA.

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